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Unser Reiseplan oder warum wir aufbrachen Südamerika zu bereisen

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Das Ziel

Unser Plan ist es Südamerika längs zu durchqueren – von der südlichsten Stadt Ushuaia in Argentinien bis hoch nach Kuba – in einem Zeitraum von einem knappen Jahr. Dafür haben wir uns komplett frei gemacht von Job, Wohnung, Besitz. Wir haben all unsere Möbel verkauft, unsere WG Zimmer aufgegeben, der Arbeit den Rücken gekehrt.

Warum?

Ja was sollen wir sagen, uns hat die Abenteuer- und Reiselust gepackt. Wir möchten auf diese Weise andere Lebensstile kennen lernen, in die Kulturen der Länder eintauchen, der Natur nahe sein, unseren Horizont erweitern und sehen was die Welt weiter zu bieten hat. Wir wollen uns auf das Ursprüngliche zurück besinnen. Ganz nach dem Motto „weniger ist mehr“, die kleinen Dinge schätzen und materiellen Gütern nicht so viel Wert beimessen.

Bei der Gelegenheit wollen wir schauen, ob und inwieweit wir unterwegs arbeiten können. Für Kost & Logis sind wir gerne bereit unsere Manpower herzugeben. Soziale, kulturelle Projekte oder Umweltschutz und die Arbeit auf Farmen interessiert uns.

Darüber hinaus wollen wir mit Photonomaden heraus finden wie es sich als digitaler Nomade auf Reisen so lebt. Neben dem Schreiben gehört dazu natürlich das Fotografieren. Wir wollen neue Perspektiven einfangen,  sinnvolle Produkte vorstellen, Reiseberichte und darüber hinaus Reportagen fertigen.

Die Reiseroute

Wir sind flexibel was unsere Reiseroute betrifft. Wenn es uns irgendwo besonders gefällt, bleiben wir einfach ein paar Tage länger. Natürlich haben wir Ziele und eine ganz grobe Route:

  • Brasilien
  • Chile
  • Argentinien
  • Bolivien
  • Peru
  • Ecuador
  • Galapagos
  • Kolumbien
  • Costa Rica
  • Nicaragua
  • Kuba

Wie reisen wir?

Ich würde sagen, wir schlagen uns so durch. Jegliche Verkehrsmittel sind uns Willkommen, die uns voran bringen. Von Uber über Trampen, bis hin zu den Öffentlichen, Flugzeug für größere Distanzen, Fahrrad, Auto, Metro.

Wir sind Freunde des Slow Travels. Lieber intensiv, in die Tiefe, als schnell Sehenswürdigkeiten abgrasen. Wir geben den kleineren, lokalen Etablissements den Vorzug, schlafen gern in einfachen, aber mit liebe gestalteten Unterkünften, als in Luxushotels. Der Kontakt zu Locals ist uns wichtig. Wir tauschen uns gerne aus und wollen natürlich Spanisch lernen.

Gerne arbeiten wir auch für Kost & Logis und unterstützen soziale und kulturelle Projekte.

Budget

Wie sollte es anders sein, zum Reisen braucht man Geld. Ich würde uns in der mittleren Ebene der Low Budget Reisenden einordnen. Wir haben ca. 1 Jahr lang gespart, jeden Heller auf unser Reisekonto fließen lassen. Mit Nebenjob, zeitweiligen Aushilfsjobs, Weihnachtsmarkt Unterstützung etc. uns etwas hinzu verdient.

Das meiste Geld geben wir dafür aus um von A nach B zu kommen. Bei Unterkünften wegen wir je nach Nutzen ab. Campingplatz, Mehrbettzimmer oder doch mal etwas nur für uns zwei.

Bezüglich unserer Mahlzeiten beschränken wir uns derzeit nur auf Frühstück und Mittag. Wir sparen uns das Abendbrot.

Ausrüstung/Gepäck

Wir haben jeweils einen großen Backpack und einen kleinen Rucksack für Tagestouren. Chris trägt 80 Liter plus Drohne und Essen, ich 60 Liter plus Fotoausrüstung. Wenn wir unseren Aufenthaltsort wechseln, begegnet man uns also vorn wie hinten mit einem Rucksack bepackt – so im Schildkrötenstyle. Sobald wir uns niedergelassen haben, bleiben die großen Backpacks in der Unterkunft und wir sind nur noch mit Tagesrucksack unterwegs.

Reisevorbereitungen für 1 Jahr Südamerika

Der ganze Prozess von der Idee bis zur Realisation der Reise, ging natürlich nicht von jetzt auf gleich. Es hat ungefähr ein Jahr gedauert, vom ersten Gedanken bis zum Plan mit allen Schritten im Vorfeld – Geld sparen, Ausrüstung organisieren, Impfungen und was nicht alles dazu gehört. Die Zeit verging nicht schnell, aber jetzt sind wir endlich an dem Punkt, an dem unser Traum beginnt Realität zu werden.

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